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Tuesday, 23.10.2018

Gesundheit in den Tropen

Sie reisen in ein tropisches Land...

Gleich das wichtigste vorweg: unsere Touren führen in Gebiete, in denen es so gut wie keine Stechmücken gibt. Dies liegt an der Beschaffenheit des Schwarzwassers, das die Mückenlarven gar nicht erst entstehen läßt.

Ohnehin werden die Gefahren einer Amazonasreise überschätzt. Schuld daran sind vor allem Berichte und Filme in den Medien, in denen oft übertrieben wird. Da wimmelt es nur so von Piranhas, Krokodilen, Schlangen und Spinnen. Es mag zwar etwas salopp klingen, ist aber so: das gefährlichste an einer Amazonasreise ist der Strassenverkehr von Manaus. Die größte Gefahr im Wald ist es, die Orientierung zu verlieren.

Voraussetzung für eine Reise ins Amazonasgebiet ist vor allem eine gute Grundkonstitution und ein gesunder Kreislauf. Das Klima ist feuchtheiß, also nichts für übermäßig hitzeempfindliche Menschen. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob Sie auf dem Fluss an Deck unseres Schiffes entspannt im Schatten sitzen - hier weht meistens eine kühle Brise - oder sich zu Fuß mit einem Rucksack auf dem Buckel durch den dichten Dschungel schlagen. Denn bei einem Urwaldmarsch fließt der Schweiß im Strömen, denn im dichten Dschungel weht kein Wind.

Am häufigsten sind kleine Verletzungen durch Schnitte von Pflanzen oder Stacheln von Palmen und durch kratzen bei Insektenstichen. Diese Wunden heilen im feuchtheißen Klima sehr langsam und können sich leicht entzünden. Es empfiehlt sich, immer ein kleines Set aus Wunddesinfektion und Wundverschluss in Form von elastischem Pflaster und Wundspray zur Hand zu haben.

Medikamente: die meisten Medikamente bekommen Sie - meist auch erheblich günstiger - in Manaus. Im übrigen führen wir auf unserer Reisen selbstverständlich immer gut ausgestattete Reiseapotheken mit.

Ein Sonnenschutz ist absolut wichtig. Wer aus dem europäischen Winter kommt, kann sich hier bereits in 15 Minuten einen Sonnenbrand holen. Man bemerkt ihn erst dann, wenn es zu spät ist! Am besten sind wasserfeste Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor oder auch Blocker.

Insektenschutz ist gut für empfindliche Haut. Das Problem dieser Mittel ist, dass man andauernd damit beschäftigt ist, sie aufzutragen. Denn - so wie man ins Wasser geht oder schwitzt, ist das Schutzmittel weg. Der beste Mückenschutz ist ohnehin ein Moskitonetz.

Impfungen: Es gibt Tropenärzte, die stellen für eine Woche Amazonasaufenthalt ganze Impfpläne auf. Andere Reisende fahren einfach los ohne irgend eine Impfung. Die Malariagefahr ist am Rio Negro äußerst gering. Generell gilt: je weiter Sie von Städten oder Ansiedlungen weg sind, desto geringer ist die Malaria-Gefahr. Eine Hepatitis-Impfung ist ohnehin jeden, der öfter verreist empfehlenswert, genauso wie eine Gelbfieberimpfung. Diese Impfung bzw. ein Nachweis, ist jedoch nur erforderlich, wenn Sie aus einem der Nachbarländer Brasiliens einreisen.

Aus unserer Erfahrung ist das größte Gesundheitsrisiko im Amazonas nicht Schlangenbisse, Krokodil- oder Piranha-Attacken, sondern eine handfeste Erkältung. Vorsicht beim Wechsel aus der Hitze im Freien in stark klimatisierte Räume, beispielsweise in Banken und Taxis. Man ist verschwitzt und daher besonders anfällig für Erkältungen!

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